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Mythen zum Optionshandel: Optionshandel ist soooo riskant!



Wie oft habe ich das schon gehört? Unzählige Male. Und weißt du was? Ich habe das auch geglaubt. Sehr lange sogar. Obwohl - oder vielleicht auch genau deswegen - ich bei einer Bank meine Ausbildung und mein Studium gemacht habe.


Du siehst: auch mir wurde das "so beigebracht"

Von Menschen, die selbst noch nie mit Optionen gehandelt haben.

Und die mir nur EINE Variante des Optionshandel erklärt haben.


❓Wußtest du, dass es im Optionshandel unterschiedliche Strategien gibt?

Und dass sich diese SEHR darin unterscheiden, wie hoch das “Risiko” ist? (Spoiler: auf das "Risiko" gehe ich in bald in einem weiteren Artikel ein. Damit könnte ich vermutlich Tapeten füllen... 😉)


👉Die Strategie, mit welcher ich erfolgreich mein Geld (Woche für Woche!) vermehre und mit welcher das auch meine Kundinnen nach tun, ist die sogenannte Stillhalter-Strategie.

Sagt dir das was?

➡️Muss es auch nicht - woher auch?!


Ich versuche es mal ganz kurz zu umreißen: Ich habe in meinem Blogartikel "Wie du mit Optionshandel dein Geld vermehren kannst - leicht erklärt" das Prinzip erklärt, wie der Optionshandel funktioniert und was WIE du damit dein Geld vermehren kannst. Das, was ich dort beschreibe, ist die o.g. Stillhalter-Strategie. Heißt: Anders als beim reinen Handel mit Aktien, liegt der Fokus nicht darauf, Kursgewinne zu machen, sondern darauf, möglichst viele Optionen zu verkaufen und damit Optionsprämien einzunehmen. Durch diese Prämien wächst dein Vermögen Woche für Woche - und du bist eben nicht zu 100% darauf angewiesen, dass deine ausgesuchten Aktien im Kurs steigen.


Denn: Mit Aktien verdienst du nur dann Geld, wenn du die Aktien kaufst, sie im Wert steigen und du sie dann - mit Gewinn - wieder verkaufst. Hört sich soweit gut an. Aber was ist, wenn die Aktie (entgegen deiner Hoffnung und Erwartung) nicht steigt? Richtig: kein Gewinn. Beim Optionshandel setzen wir den Fokus etwas anders. Denn hier geht es in 1. Linie gar nicht darum, durch die Kursentwicklung der Aktie einen Gewinn einzufahren (natürlich nehmen wir den auch mit wenn er vor uns liegt), sondern vielmehr darum, dass wir regelmäßig Optionsprämien einnehmen. Und das machen wir, indem wir unterschiedliche Optionen = Rechte verkaufen. Wir verkaufen zum Beispiel an jemand anderen das Recht, dass er uns Aktien zu einem bestimmen Preis verkaufen kann oder er von uns Aktien zu einem bestimmten Preis kauft (den Preis bestimmst immer du selbst!). Für den Käufer deiner Option, stellt das eine Sicherheit dar. Er weiß genau, dass er dir Aktien für mindestens den vereinbarten Preis verkaufen oder für maximal den vereinbarten Preis kaufen kann. Und für diese Sicherheit, bezahlt er dir gerne eine Optionsprämie.

Durch diesen Verkauf der Rechte, nehmen wir Optionsprämien ein. Und das geht eben auch bei stagnierenden und sogar bei fallenden Kursen.

Und genau deshalb, ist es total sinnvoll, Aktien nicht nur zu kaufen und zu halten. Sondern sich durch den Handel mit Optionen auch dann ein Einkommen zu ermöglichen, wenn die Aktienkurse mal nicht nur nach oben gehen. Hört sich komplizierter an als es ist - guck einfach mal hier ins Video rein: ich kann es besser erklären als schreiben :-)


PLATZHALTER VIDEO


Ja, natürlich gibt es immer ein "Risiko" beim Handel mit Aktien. Ich vergleiche das aber gerne mit einem Beispiel aus dem Straßenverkehr: Du stimmst mir bestimmt zu, wenn ich sage, dass die Fahrt auf der Autobahn mit schneller Geschwindigkeit im Vergleich zu einer Fahrt mit Tempo 30 durch eine Wohngegend gefährlicher ist, oder? Dass Unfälle auf der Autobahn meistens schlimmer sind, als mit einer geringeren Geschwindigkeit in der Stadt - ja, oder? Okay, jetzt hast du ein Ziel vor Augen, welches noch ziemlich weit weg ist. Fährst du dann mit 30km/h durch verkehrsberuhigte Bereiche um sicher an dein Ziel zu kommen? Oder nimmst du das "Risiko" der Autobahn in Kauf, um viel schneller anzukommen? Und glaubst du nicht auch, dass schon auch sehr auf deinen ganz eigenen Fahrstil ankommt? Wie schnell du fährst? Ob du dich an die Verkehrsregeln hältst? Blinkst beim Spurwechsel, Abstand hältst usw.?

Es dämmert dir wahrscheinlich schon: Genau so verhält es sich beim Handel mit Aktien & Optionen. Du selbst bestimmst, wie viel Risiko du wirklich eingehst. Du selbst bestimmst, wie schnell du an dein Ziel kommen möchtest.


Truth Bomb:

⚡Ich habe die verschiedenen Strategien im Optionshandel nicht mal im Bankstudium so beigebracht bekommen, dass ich mir selbst eine eigene Meinung darüber bilden konnte. Von daher: du musst das hier gar nicht JETZT schon direkt komplett durchblicken. Ich greife die Stillhalter-Strategie schon bald hier nochmal auf. Was ich dir aber heute schonmal mitgeben möchte, ist der O-Ton von sehr vielen Kundinnen, wenn ich ihnen diese Strategie erklärt habe (in wenigen Minuten):

“Das ist ja viel risikoloser als der reine Handel mit Aktien”.


Yep! Das ist es. Das ist absolut meine Meinung darüber.


Was ich damit sagen möchte: 💡Mach dir dein eigenes Bild. Glaub nicht einfach, was andere sagen. V.a. wenn sie über Dinge sprechen, die sie selbst noch nie gemacht haben.


Welche Gedanken schießen dir direkt in den Kopf wenn du was von Aktien und Optionen hörst? Ich bin gespannt und freue mich auf einen Einblick in deine Gedanken.


✍️Kommentiere gerne hier - ich freue mich auf einen Austausch. Wirklich!





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